Grüner Tee

ÜBER UNS

Original chinesisches Teehaus, mit exklusiven Lifestyle Produkten aus China.

GRUENER TEE

Zubereitungsempfehlung: Blatttee sollte zuerst mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Dabei werden, wie bei Obst, eventuell vorhandene Unreinheiten und Staub abgewaschen. Verbleibender Staub trübt den Tee. Beim Aufbrühen von grünem Tee sollte Wasser mit einer Temperatur von höchstens 90 °C verwendet werden, da zu heißes Wasser den Tee sortenabhängig bitter bis ungenießbar macht. Kälter als 50 °C sollte das Wasser auch nicht sein. Mit steigender Temperatur verbessert sich die Löslichkeit der meisten Teebestandteile – ist das Ziehwasser zu kalt, dann können die wertvollen Inhaltsstoffe nicht in dem Aufguss gelöst werden. Für viele Sorten sind 70 °C die richtige Temperatur zur Teezubereitung. Trinkt man grünen Tee aus gesundheitlichen Gründen, ist folgendes zu beachten: Das im Tee enthaltene hitzeempfindliche Vitamin C verbessert die Aufnahme der gesundheitsfördernden Polyphenole. Andererseits verbessert das Überbrühen mit 95 °C heißem Wasser und eine längere Ziehdauer (10 Minuten bis 1h) die Extraktion der Polyphenole. Dann empfiehlt es sich aber, nachträglich dem abgekühlten Tee Zitronensaft zuzufügen. Allerdings kann auch der subjektive Geschmack entscheiden. Man kann grünen Tee zwei- bis dreimal aufgießen. Allerdings gilt zu beachten, dass bei weiteren Aufgüssen die Ziehzeit kürzer sein sollte. Es gibt Teetrinker, die sagen, dass der zweite Aufguss besser schmecke als der erste. Dazu müssen die Aufgüsse aber sachgerecht zubereitet werden.

 

Ideale Lagertemperatur: Luftdicht verschlossen in Raumtemparatur oder in Kühlschrank unter 5°C

Spezialität: Gesundheits-Tee, Bio-Tee, Schlankheits-Tee

Der wichtigste Inhaltsstoff des Tees ist das anregende Koffein, das früher im Zusammenhang mit Tee auch als Tein, Teein oder Thein bezeichnet wurde. Der Koffeingehalt variiert je nach Grünteesorte sehr deutlich. Weitere Bestandteile der Teeblätter sind Catechine, die wichtigsten Vertreter sind Epicatechin (EC), Epicatechingallat (ECG), Epigallocatechin (EGC) und Epigallocatechingallat (EGCG). Die meisten gesundheitsfördernden Wirkungen des Grüntees werden den Catechinen zugeschrieben. Allerdings sind die Catechine auch die Stoffe, die dem Tee den bitteren Geschmack verleihen.

 

Wichtig für den Geschmack eines Grüntees sind die Aminosäuren in den Teeblättern, allen voran das Theanin. Die Aminosäuren machen bis zu sechs Prozent der Trockenmasse der Teeblätter aus. Der Gehalt an Aminosäuren lässt sich gezielt beim Anbau erhöhen, indem man die Teepflanzen im Frühjahr beschattet. Andere Inhaltsstoffe sind Vitamin A, Vitamin B, Vitamin B2, Calcium, Kalium, Phosphorsäure, Magnesium, Kupfer, Zink, Nickel, Carotine und Fluorid. Gewisse Inhaltsstoffe fallen für die Resorption nicht sonderlich ins Gewicht. Grüner Tee enthält mehr Gerbstoffe (Tannine) als schwarzer Tee. Deshalb schmeckt er herber als dieser. Die Gerbstoffe wirken bei nervösem Magen und Darm beruhigend und bei trägem Darm stopfend.

 

Grüner Tee enthält hochwirksame Polyphenole. Vielleicht wird die Heilkraft dieser Lebensmittel deshalb seit Jahrtausenden so geschätzt. Denn Polyphenole aus Grünem Tee können – regelmässig und in ausreichenden Mengen verzehrt – die unterschiedlichsten chronischen Krankheiten im Keim ersticken. Forscher vom Institute of Food Research (IFR) in Grossbritannien haben herausgefunden, wie die Polyphenole aus Grünem Tee wirken.Eine aktuelle Studie hat nun erstmals gezeigt, wie Polyphenole aus Grünem Tee Krebs bekämpfen.

 

GESCHICHTE

Die Teepflanze wird seit mehreren tausend Jahren in China angebaut. Dort wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. auch diese neue Variante der Verarbeitung von Tee hervorgebracht. Der Dichter Lu Yü hat sie 780 n. Chr. in seinem Werk ausführlich beschrieben und eitete eine neue Form der Teezubereitung ein. Der gepresste Tee (Tang-Dynastie) wurde nun zu Pulver gerieben und mit kochendem Wasser zubereitet. In der nachfolgenden Song-Dynastie wurde der Prozess noch verfeinert. Die Teeblätter kamen nach dem Dämpfen und Trocknen direkt in Steinmühlen. Zur Zeit der Ming-Dynastie wurde dann der Tee ohne vorherige Pulverisierung mit heißem Wasser aufgebrüht - wie noch heute üblich.

 

POLYPHENOLE

Polyphenole sind das Geheimnis gesunder Ernährung. Einer Ernährung, die vor chronischen Krankheiten schützt. Denn ob Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs oder Demenz: Weltweit leiden immer mehr Menschen an chronischen Erkrankungen. In Deutschland sind bereits zwei von fünf Menschen betroffen, in der Schweiz wird heute jede fünfte Person wegen einer chronischen Krankheit ärztlich behandelt – Tendenz steigend. Zu den Ursachen zählen insbesondere ungesunde Ernährung, Stress, Bewegungsmangel und Umweltgifte. Umgekehrt kann eine gesunde Ernährung mit Lebensmitteln, die reichlich Polyphenole enthalten, die so genannten Zivilisationskrankheiten abwehren. Wir empfehlen hierzu speziell unser Grüntee Extract.

 

DRACHENBRUNNEN (DRAGON WELL) - LONGJING

Grüner Bio Tee "Drachenbrunnen" (Dragon Well) aus Longjing, die Krone des chinesischen Tee's wird nur in der Nähe des wunderschönen Westlake bei Hangzhou produziert. Akribisch wird der Tee aus den zarten Blättern durch traditionelle Technik vorbereitet. Die Qualität des Drachenbrunnen Grüner Tee ist besser als alle anderen Arten von Tee's. Er ist bekannt für seine smaragdgrüne Farbe. Dank seinem duftenden und frischen Aroma, seinem weichen und süßlichen Geschmack, seinem flachen und glatten Aussehen wird der Drachenbrunnen Grüner Tee seit der Antike als hervorragendes Teegeschenk verwendet. Dieser Tee bittert nicht nach und eignet sich gut als weicher "Einsteigergrünertee".

 

HERSTELLUNG

Nach dem Welken der frisch gepflückten Blätter verhindert ein kurzes Erhitzen, Rösten oder Dämpfen der Teeblätter die Oxidation. Aus diesem Grund bleiben nahezu alle im frischen Blatt vorhandenen Wirkstoffe erhalten. Die Umwandlung der Inhalte u. a. in Aromastoffe ist unterbunden. Wie der Schwarztee wird auch der Grüntee gerollt, hier aber nur, um das Teeblatt zur Weiterverarbeitung geschmeidig und den Weg der Inhaltsstoffe in die Tasse frei zu machen.